Das Sifa-Netzwerk Deutschland traf sich in „KLEIN EDEN - dem Tropenhaus am Rennsteig“. Trotz Neuschnee trafen sich 34 Netzwerker im einzigen Tropenhaus auf einem deutschen Mittelgebirge. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Heinz-Glas GmbH & Co. KGaA stellte der Geschäftsführer der Drehtechnik Jakusch GmbH die Umsetzung seiner „modernen Sicherheitskultur“ vor. So ist er überzeugt, dass gut informierte und motivierte Mitarbeiter sich hinter die Unternehmensziele stellen, Abweichungen erkennen und sicher gegensteuern. Enrico Jakusch als Geschäftsführer der Drehtechnik Jakusch GmbH (deren 30-jähriges Bestehen im Mai gefeiert wird) und der Jasaa GmbH ist das ein wichtiges Anliegen. So hat er mit den innovativen (privat finanzierten) Unterweisungsportalen „NOHA“ und „ODIN“ Maßstäbe gesetzt. Hier finden die Mitarbeiter alles was zum Thema erforderlich ist. Das verringert den Aufwand des Unternehmers deutlich und stärkt den Erfolg. So ist in die Software ist auch ein Alarmknopf einprogrammiert. Zum Abschluss demonstrierte er die Funktion. So löste er (nach einer telefonischen Benachrichtigung) die Evakuierung seiner Firma aus. Nicht nur das vereinbarte Notsignal ertönte, sondern es wurde auch die Meldung (auf ein vordefiniertes Endgerät) über die anwesenden Personen, an die Führungskräfte übermittelt.
Treffpunkt war das Dienstleistungszentrum der AOK Nord-Ost. Sie ist die Allgemeine Ortskrankenkasse für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Am Standort Wilhelmstraße 1 arbeiten ca. 1200 Mitarbeiter, von denen eine große Anzahl, zumindest zeitweise, mobil arbeitet. Sie können in den unterschiedlichsten Zeitmodellen z.B.: im Homeoffice arbeiten. Der erste Vortrag beschäftigte sich mit den Gefährdungen, der Ergonomie, der Unterweisung und der elektr. Sicherheit an mobilen Arbeitsplätzen. Frau Brückner und Herr Garpow vom AMD TÜV Rheinland berichteten über die Herausforderungen und die gefundenen Lösungen in 2 Vorträgen. Nach dem Mittagessen erwartete uns Prof. Dr. Volker Nürnberg per Videoschalte. Sein Thema: „Betriebliche Gesundheitsförderung nach Corona“ und die Bandbreite des Themas sah er von geänderten Führungskompetenzen über zielgruppenspezifisches Wording bis hin zur Formulierung: „Mitarbeiter kommen wegen der Firma (Employer Branding, AG-Attraktivität), bleiben wegen der Tätigkeit (Sinnhaftigkeit und Selbstverwirklichung) und gehen wegen der Führung.