SiFa Netzwerk

Veranstaltungen

von Reinhard Bock 7. Januar 2026
Das Sifa-Netzwerk Deutschland traf sich in „KLEIN EDEN - dem Tropenhaus am Rennsteig“. Trotz Neuschnee trafen sich 34 Netzwerker im einzigen Tropenhaus auf einem deutschen Mittelgebirge. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Heinz-Glas GmbH & Co. KGaA stellte der Geschäftsführer der Drehtechnik Jakusch GmbH die Umsetzung seiner „modernen Sicherheitskultur“ vor. So ist er überzeugt, dass gut informierte und motivierte Mitarbeiter sich hinter die Unternehmensziele stellen, Abweichungen erkennen und sicher gegensteuern. Enrico Jakusch als Geschäftsführer der Drehtechnik Jakusch GmbH (deren 30-jähriges Bestehen im Mai gefeiert wird) und der Jasaa GmbH ist das ein wichtiges Anliegen. So hat er mit den innovativen (privat finanzierten) Unterweisungsportalen „NOHA“ und „ODIN“ Maßstäbe gesetzt. Hier finden die Mitarbeiter alles was zum Thema erforderlich ist. Das verringert den Aufwand des Unternehmers deutlich und stärkt den Erfolg. So ist in die Software ist auch ein Alarmknopf einprogrammiert. Zum Abschluss demonstrierte er die Funktion. So löste er (nach einer telefonischen Benachrichtigung) die Evakuierung seiner Firma aus. Nicht nur das vereinbarte Notsignal ertönte, sondern es wurde auch die Meldung (auf ein vordefiniertes Endgerät) über die anwesenden Personen, an die Führungskräfte übermittelt.
von Reinhard Bock 7. Januar 2026
Treffpunkt war das Dienstleistungszentrum der AOK Nord-Ost. Sie ist die Allgemeine Ortskrankenkasse für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Am Standort Wilhelmstraße 1 arbeiten ca. 1200 Mitarbeiter, von denen eine große Anzahl, zumindest zeitweise, mobil arbeitet. Sie können in den unterschiedlichsten Zeitmodellen z.B.: im Homeoffice arbeiten. Der erste Vortrag beschäftigte sich mit den Gefährdungen, der Ergonomie, der Unterweisung und der elektr. Sicherheit an mobilen Arbeitsplätzen. Frau Brückner und Herr Garpow vom AMD TÜV Rheinland berichteten über die Herausforderungen und die gefundenen Lösungen in 2 Vorträgen. Nach dem Mittagessen erwartete uns Prof. Dr. Volker Nürnberg per Videoschalte. Sein Thema: „Betriebliche Gesundheitsförderung nach Corona“ und die Bandbreite des Themas sah er von geänderten Führungskompetenzen über zielgruppenspezifisches Wording bis hin zur Formulierung: „Mitarbeiter kommen wegen der Firma (Employer Branding, AG-Attraktivität), bleiben wegen der Tätigkeit (Sinnhaftigkeit und Selbstverwirklichung) und gehen wegen der Führung.
Der Hofwiesenpark
von Reinhard Bock 7. Januar 2026
Bestandsschutz von Spielplatzgeräten
von Mario Hönl 11. November 2023
Das Treffen im 4. Quartal 2023 wird vor allem der Netzwerkorganisation gewidmet. Wir wollen die zukünftige Organisationsstruktur des SiFa-Netzwerkes ab 2024 vorstellen und in verschiedenen Themengruppen die Weiterentwicklung des Netzwerkes vorantreiben. Es wird folgende Gastvorträge und Aktionen geben: Themennetze im Arbeits-und Gesundheitsschutz; Frau Bliss; DIE e.V.; Bonn Erfahrungsbericht: Gesundheitsschutz für die Führungskräfte von morgen, Frau Hörrle; FZI Forschungszentrum Informatik; Karlsruhe oder (Frau Emsel von BGHM) zum Schlauen Fuchs Sicherheitspreise (BGW? und BGHM) Workshop zur Klassifikation von Persönlichkeitstypen, Frau Petersohn
von Mario Hönl 30. September 2023
Das kommende Netzwerktreffen im 3. Quartal 2023 hat einen branchenspezifischen Schwerpunkt. Folgende Themen sind geplant: Vortrag zur Evakuierungsübung Intensivstation Firmenrundgang mit Aspekten zu Neu- und Umbau im Bestand, Bettenaufbereitung durch Roboter (ohne Chemie), b iologisch wirksames Licht, Rohrpostzentrale (war auch in der Sendung mit der Maus vom 16.4.23) sowie Notersatzanlagen Experimentalvortrag Brände + Explosionen Organisation von Mitarbeiterkriseninterventionsteams Bitte senden Sie uns Ihre Rückmeldung für die Teilnahme bis zum 08.09.2023, an: sifa-netz[at]hotmail.de. Wir haben eine Teilnehmerbegrenzung auf 30 Teilnehmer.
von Mario Hönl 29. April 2023
Im April 2023 trafen wir uns im Turmzimmer Bistro der Vieneta am Strömthaler See, bei Leipzig. Der Störmthaler See ist ein südlich von Leipzig gelegener künstlicher See und war ein Tagebaurestloch. Er entstand durch die Flutung des Südostteils des ehemaligen Braunkohletagebaus Espenhain. Das Turmzimmer war die ehemalige Leitwarte des Tagebaus. Von hier aus hatten wir einen wunderbaren Blick über den Strömthaler See bis hin zur Vineta. Einem Denkmal für die überfluteten Orte und ein exklusiver schwimmender Veranstaltungsort. Als erstes stand auf unserer Agenda ein Vortrag über die Organisation der Wasserrettung. Herr Kösters von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) berichtete uns, dass die DLRG 1913 in Leipzig gegründet wurde und sie in Sachsen 4.000 Mitglieder haben. Die Tätigkeitsbereiche der DLRG sind: Ausbildung von Schwimmern und Rettungsschwimmern, Sanitätsdienst, Wasserrettungsdienst und viele weitere. Nun wurden uns die Aufgaben der Wasserrettung erläutert, die vom Besitzer oder Betreiber, im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht eines Gewässers organisiert werden muss. Zu nennen ist u. a. die Rettung von Menschen und Tieren aus Wasser- und Eisgefahr, die sani-tätsdienstliche Versorgung und ggf. Tauchaufgaben. Nach einer Pause ging es um den Austritt von Gefahrstoffen in Gewässern und deren Beseitigung durch den Einsatz von Ölsperren. Dieser Vortrag wurde von unseren Netzwerker Wilfried Schau von der Feuerwehr der Stadt Jena gehalten. Er zeigte u.a. ein Video in dem die Ölentsorgung bei der Hochwasserkatastrophe vom Ahrtal organisiert wurde. Vielen Dank an die Firma Denios SE, welche jedem Teilnehmer eine Auswahl von Bindemitteln/Textilien zur Verfügung stellte. Herr Nolte, Geschäftsführer der Firma AX-lightness composites stellte uns die von seiner Firma entwickelte und vertriebene Wirbelsäulenstütze Thorax -SSM vor. Das Thorax Modul ist eine Wirbelsäulenstütze mit Rückenführung vom Beckeneinsatz bis zu den Schultern. Es dient der Unterstützung bei langem Stehen, Sitzen, Laufen oder bei Hebearbeiten. Beim Heben von Lasten oder Halten von Teilen unterstützt der Thorax -SSM die Wirbelsäule durch seine Traglastoptimierung. Die Muskulatur wird aktiv gelassen, damit sie nicht abgebaut wird.
von Mario Hönl 1. März 2023
Auch dieses Netzwerktreffen war geprägt von lebhaftem Interesse. So fanden 36 Netzwerker*Innen den Weg nach Jena. Die weitesten Anreisen erfolgten aus Eggesin (450 km) und Pirmasens (447 km). Zunächst erfolgte eine Vorstellung des Gefahrenabwehrzentrums durch unseren Netzwerker, Wilfried Schau. Herr Schau ist Fachkraft für Arbeitssicherheit der Berufsfeuerwehr Jena. Er erklärte, dass am Standort in Jena ca. 175 Mitarbeiter beschäftigt sind. Ein Brandopfer leidet u.a. an einer Vergiftung. Neben der unverbrannten ausgeströmten Ursprungschemikalie können bei Bränden in unbegrenzter Zahl Zersetzungs-produkte frei werden. Die Zusammensetzung der Brandgase ist abhängig von der Art des verbrannten Materials, von der Sauerstoffzufuhr, von der Höhe der Feuertemperatur und der Dauer des Brandes. Von den heute bekannten etwa 5000 giftigen Bestandteilen eines Rauches sind für die akute Behandlung einer Rauchvergiftung folgende Noxen relevant. Diese entsteh en insbesondere durch die Verwendung stickstoffhaltiger organischer Substanzen wie Wolle, Kunststoffe u.a. in Wohnungseinrichtungen, Büros, Fabriken und auch Autos. Herr Ludwig, von der Berufsfeuerwehr der Stadt Jena, hat einen reichen Erfahrungsschatz nicht nur bei der Brandbekämpfung, sondern auch über Gefährdungen durch Brandgase und das eindrucksvoll erläutert. Im Anschluss informierte uns Herr Krenitz als Fachplaner für den vorbeugenden Brandschutz zur neuen Technischen Regel für Arbeitsstätten: ASR A2.3 Fluchtwege und Notausgänge. Anschließend fuhren wir zur Feuer- und Rettungswache Süd. Hier konnten wir den Übungscontainer mit seinen 36 m Kriechstrecke besichtigen. Die Feuerwehrleute machen das mit einem Atemschutzgerät auf dem Rücken! Er dient der Ausbildung von Feuerwehrleuten und der Feststellung der gesundheitlichen Eignung der Atemschutzträger. Im Anschluss wurde uns gezeigt, wie getragene Schutzkleidung gereinigt und der Atemschutz nach dem Einsatz aufgefüllt wird. Den Abschluss bildete Herr Wiegmann mit seinem Vortrag: „Virtuelle Brandbekämpfung“, in dem er das System „safe-ex“ vorstellte.
von Mario Hönl 3. Dezember 2022
Das Sifa-Netzwerktreffen fand vom 02.-03. Dezember 2022 in der Aula der DGUV – Akademie Dresden statt. Es fanden 40 Mitglieder den Weg nach Dresden. Der erste Vortrag beschäftigte sich mit dem Thema Arbeiten und Pausen. Frau Gol-e und Frau Hook des IAG (Institut für Arbeit und Gesundheit) informierten uns zu optimalen Pausen. Im Anschluss fanden Workshops zu den Themen: Pausenfreundliche Unternehmenskultur & aktive Mitgestaltung statt. Nach unserer Kommunikationspause mit Kaffee, Kuchen, Brötchen und Obst, informierte uns Andrea Petersohn zum MOBILEN YOGA-STUDIO. Sie erläuterte uns, wie sie in Firmen Fitness mit dem Stuhl am Arbeitsplatz durchführt. Wir machten mit (sitzend auf dem Stuhl oder stehend neben dem Stuhl). Zum Abschluss bot sie uns eine Meditation an. Als letzte Rednerin des ersten Tages sprach Frau Janik-Stenzel zu uns. Sie ist Inhaberin des Leipziger Fachgeschäfts JANIK Ergonomische Bürowelten und Fachkraft für Arbeitssicherheit. Frau Janik erläuterte uns, dass kleine Veränderungen der Positionierung der Tastatur und des Monitors sowie eine ergonomisch sinnvolle Stuhleinstellung für einen besseren, aufgerichteten und entspannteren Sitz sorgen können. Nach einem entspannten Abend mit viel Austausch begann der nächste Morgen mit Frau Lehmann der GehirnErfolgsTrainerin. Sie zeigte uns, wie durch Augentraining das Sehen verbessert werden kann. Das menschliche Auge ist nicht für den Computer konzipiert. Am PC sind die Augen eher starr gestellt, blaues Licht, gleicher Abstand und weniger häufiges blinzeln belasten die Augen. Im Gegensatz zur PC-Arbeit müssen sich in der Natur unsere Augen ständig bewegen, man erlebt unterschiedliche Lichtintensitäten und Farbspektren, räumliches Sehen wird gefordert und man muss häufig blinzeln. Da Treffen endete wie gewohnt am 2. Tag mit der Themenabstimmung für das kommende Kalenderjahr.
von Mario Hönl 30. September 2022
Das 3. Sifa–Netzwerktreffen 2022 fand in Freiberg, Sachsen im ehemalige Silberbergwerk „Alte Elisabeth“ statt. Heute dient das ehemalige Silberbergwerk der Ausbildung von Ingenieuren für den Bergbau der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Der erste Vortrag mit dem Thema: „Explosionsfähige Atmosphären“ wurde vom Netzwerker Christoph Stange gehalten. Er referierte am Beispiel von solchen Allerweltschemikalien wie Frostschutz und Bremsenreiniger über das Wesen und die Eigenschaften einer explosionsfähigen Atmosphäre und welche Vorkehrungen bei explosiven Gasen oder Stäuben zu treffen sind, die im Produktionsprozess auftreten können. Herr Gordzielik der asecos GmbH hielt als nächster einen Vortrag über die sichere Lagerung und das Handling von Gefahrstoffen. Er erläuterte uns welche Anforderungen an feuerbeständige Gefahrstoffschränke zu stellen sind. So z. B.: dass sie einen elektronischen Temperatursensor besitzen, der im Brandfall das Schließen der Vertikalauszüge auslöst. Weiterhin sollten die Vertikalauszüge eine intelligente Stoppfunktion besitzen die Hindernisse erkennt und dadurch die Klemmgefahr für Hände und Finger verhindert. Ein Türenschließen sollte nach 60 Sekunden Nichtbenutzung mit optischem und akustischem Warnsignal erfolgen. Serienmäßig sollte eine Funktion vorhanden sein, die bei Stromausfall die Auszüge akkugepuffert sicher und automatisch schliesst. Derzeit gibt es keine Vorschrift zur Lagerung von Batterien, zur Sicherheit sollten sie in Gefahrstoffschränken gelagert werden. In der betrieblichen Praxis ist mir immer wieder aufgefallen, dass unter Abzügen Gefahrstoffe gelagert werden. Herr Gordzielik erklärte uns, dass dies verboten ist, denn ein Abzug ist kein Lagerplatz. Auch dürfen Lappen, die z. B.: mit Lösungsmitteln getränkt sind nicht in entzündlichen Müllbehältern gelagert werden. Angebrochene Druckgaskartuschen müssen zur Sicherheit in Gefahrstoffschränken gelagert werden. Weiterhin gab Herr Gordziellik den Hinweis das beim Umfüllen von entzündlichen Flüssigkeiten die Gebinde geerdet werden müssen, wenn mehr als 5 Liter umgefüllt werden. In einem eindrucksvollen Film zeigte er uns, dass ein Metallschrank: 3 Minuten die Flammen von außen nach innen abhält. Der Schrank nach amerikanischem Standard schafft es schon 8 Minuten. EinTyp 90 Shrank der hiesigen Firma gewährleistet mit 90 min Standzeit, dass alle Mitarbeiter aus einem brennenden Gebäuden in Sicherheit gebracht werden können. Nach der Kommunikations- und & Kaffeepause incl. Spaziergang zur MPA (Materialprüfanstalt) gab es für uns eine Firmenführung durch die MPA Dresden GmbH. Es gab verschiedene Demonstrationen für uns, u.a.: eine Feuerlöscher-Prüfung bei der ein Feuer gelöscht wurde. Auch eine Vorführung eines Glühbrandes von Mineralwolle konnten wir beobachten. Zum Abschluss konnten wir die Übertageanteile des Silberbergwerkes „Alte Elisabeth“ besichtigen. Im Bergwerk werden heute noch Ingenieure und Techniker ausgebildet. Zur Erschließung neuer Geschäftsfelder werden auch Sprengungen durchgeführt um neue Hohlräume zu schaffen. Es gibt derzeit auch Forschungen zur Geothermie. Zwei weitere wichtige Tätigkeitsfelder sind die Bewetterung des angrenzenden Krankenhauses mit keimarmer Bergluft, stabil in Luftfeuchte und Temperatur sowie die Entwässerung bei Hochwassergefahr. Eine historisch gewachsene Aufgabe ist die Versorgung der Dresdner Altstadt mit Trinkwasser.
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Das Sifa-Netzwerk veranstaltet regelmäßig Weiterbildung und einen Erfahrungsaustausch. Wenn Sie zu unseren Treffen kommen möchten, melden Sie sich als Netzwerker mit Ihren Kontaktdaten an. Sie erhalten dann ca. 6 Wochen vor dem Termin eine Einladung per Mail – und auch zu den weiteren Veranstaltungen nach ihrer Anmeldung.


Oft sind unsere Treffen schon nach kurzer Zeit "ausgebucht". Nach dem Treffen erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung. Die Veranstaltungen werden auch mit Weiterbildungspunkten des VDSI versehen.


Wenn Sie sich eine Nachschau der Treffen ansehen wollen, schauen Sie bitte unten. Weiterhin finden Sie die Präsentationen der Referenten (soweit freigegeben) und Material das das Veranstaltungsthema flankiert. Beachten Sie bitte die jeweiligen Publikationsrechte.: